Richtig füttern: So bleibt Ihr Hund gesund

Helfen Sie Ihrem Hund dabei, sich ausgewogen zu ernähren

Die Ernährung ist ein wichtiger Grundstein für die Gesundheit Ihres Hundes. Ihr Verhalten als Hundebesitzer hat entscheidenden Einfluss darauf, wie gesund sich Ihr Hund ernährt.  

Rauhaardackel vor Royal Canin Hundenapf

Die 10 wichtigsten Fütterungsregeln für Hundebesitzer

Veranschaulichung der Futterumstellung bei Welpen, dargestellt durch fünf Fressnäpfe, die von links nach rechts aufzeigen, wie der Anteil an neuem Futter zunimmt.

1. Keine Nahrungsumstellung für Welpen am ersten Tag im neuen Zuhause

Der Magen eines Hundewelpens ist noch sehr empfindlich. Eine zu schnelle Nahrungsumstellung führt häufig zu Erbrechen oder dünnflüssigem Kot.

Tipps:

  • Lassen Sie sich vom Züchter oder Vorbesitzer die Nahrung für die ersten Tage mitgeben.
  • Informieren Sie sich über die bisherigen Fütterungszeiten Ihres Jungtieres.
  • Stellen Sie die Nahrung Ihres Hundes nur sehr langsam um und kombinieren Sie die neue Nahrung in den ersten Tagen mit dem Gewohnten.
Fressender Hundewelpe. Durchgestrichener Betrachter.

2. Schauen Sie Ihrem Welpen nicht "über die Schulter", wenn er frisst.

Zuschauer bedeuten Ablenkung und Stress bei der Nahrungsaufnahme.

Tipps:

Platzieren Sie den Futternapf Ihres Hundes dort, wo der Welpe Ruhe hat und ungestört fressen kann.

Person sitzt am Tisch und gibt Hund essen. Hand ist rot durchgestrichen.

3. Füttern Sie Ihren Hund nicht am Tisch.

Das Füttern mit Resten oder Häppchen vom Tisch sollten Sie unbedingt vermeiden, da das Essen vom Tisch den Energiebedarf Ihres Hundes um ein Vielfaches übersteigt. Eine Scheibe Käse bedeutet für Ihr Tier beispielsweise so viele Kalorien, wie für Sie ein ganzer Cheeseburger.

Tipps:

Passen Sie die Fütterungszeiten des Hundes den Essenszeiten Ihrer Familie an. Wenn Ihr Hund mit seiner eigenen Nahrung beschäftigt ist, wird er nicht am Tisch nach Essen betteln.

Durchgestrichene Hand, die Hund füttern will.

4. Zwingen Sie Ihren Hund nicht zur Nahrungsaufnahme

Auch Hunde können satt sein. Lassen Sie Ihren Hund deswegen selber entscheiden, wann er fressen will. Verweigert er jedoch eine längere Zeit in Folge die Nahrungsaufnahme, sollten Sie ihn beim Tierarzt untersuchen lassen.

Rot durchgestrichene Hühnerkeule in einem Napf mit Trockenfutter.

5. Geben Sie Ihrem Hund keine Zusätze zum Trockenfutter, um ihn zum Fressen anzuregen.

Zusätzliche Nahrung zum vorgesehenen Trockenfutter erhöht den Energiegehalt der Futterration stark.

Tipps:

  • Stellen Sie zum Trockenfutter etwas Wasser für Ihren Hund bereit.
  • Achten Sie stets auf den Energie bzw. Kaloriengehalt der Hundenahrung.
Rot durchgestrichene Hand, die einem Hundewelpen einen Fressnapf wegzieht.

6. Nehmen Sie Ihrem Welpen nicht den Futternapf weg, während er frisst.

Hat der Welpe nicht ausreichend Zeit für seine Mahlzeit, beginnt er zu schlingen und empfindet Stress.

Tipps:

Geben Sie Ihrem Hund Zeit für die Nahrungsaufnahme und nehmen Sie den Futternapf erst weg, wenn er vollständig geleert ist.

Person gibt Hund Leckerli. Hand mit Leckerli ist rot durchgestrichen.

7. Geben Sie dem Hund keine Leckerlis weil Sie ein schlechtes Gewissen haben.

Hundebesitzer neigen dazu, dem Hund mit kalorienhaltigen Leckereien ihre Zuneigung zu zeigen. Dabei wird jedoch schnell der tägliche Energiebedarf überschritten und der Hund wird übergewichtig.

Tipps:

  • Achten Sie stets auf den Kaloriengehalt der Leckerlis.
  • Füttern Sie nur zu festen Essenszeiten und vermeiden Sie Ausnahmen.
  • Zeigen Sie Ihre Zuneigung vermehrt durch Streicheleinheiten oder stimmliches Loben.
Fressnäpfe mit Trockenfutter und beschriftet mit den Wochentagen. Zwei Fressnäpfe sind mit Sonntag beschriftet. Einer beinhaltet einen Braten und ist rot durchgestrichen.

8. Ihr Hund hat nichts von einem "Sonntagsessen".

Auch an Sonn- und Feiertagen sollten Sie nicht mit den Ernährungsgewohnheiten Ihres Hundes brechen und auf die Fütterung mit Resten vom Esstisch verzichten.

Tipps:

Stellen Sie Ihrem Hund auch an diesen Tagen seine Ration der gewohnten Nahrung zur üblichen Zeit bereit.

Rot durchgestrichener Geburtstagskuchen mit einer Kerze.

9. Versuchen Sie nicht, Ihren Hund durch das Füttern glücklich zu machen.

Das Verteilen von kalorienhaltigen Leckerlis als Belohnung ist eine der häufigsten Ursachen von Übergewicht bei Hunden.

Tipps:

  • Liebe geht nicht durch den Magen! Streicheleinheiten sind eine gute Alternative zu kalorienhaltigen Belohnungen.
  • Verteilen Sie gesunde Leckereien mit einem geringen Energiegehalt, wie zum Beispiel den Belohnungssnack Educ von Royal Canin.

 Zu den Educ-Leckerlis

Sich am Kopf kratzende Person blickt auf die Rückseite einer Hundefutterpackung.

10. Keine Sorge, wenn Ihr Hund nicht genau die in den Fütterungsempfehlungen angegebenen Mengen frisst!

Die Fütterungsempfehlungen auf der Verpackung sind nur Richtlinien. Die benötigte Nahrungsmenge kann von Hund zu Hund unterschiedlich sein. 

Tipps:

Beobachten Sie das Fütterungsverhalten Ihres Hundes und passen Sie die Fütterungsmenge entsprechend an.

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